12. Mai 2021 13:00 Uhr

Emerging Markets: Gewinner der Erholung

Thomas Scholz - Filialdirektor und Leiter WP-Beratung
Hannoversche Volksbank eG


Von einer Normalisierung der Weltwirtschaft im Laufe des Jahres 2021 könnten die Aktienmärkte der Schwellenländer besonders profitieren. Dort ist der Anteil an klassischen Substanzwerten, die wegen der erwarteten konjunkturellen Erholung wieder gefragt sein dürften, größer als in den Industriestaaten.

Die Konjunktur sollte sich 2021 weltweit kräftig erholen, erwartet Union Investment, der Fondspartner der Hannoverschen Volksbank eG. Doch trotz umfangreicher Stimulusmaßnahmen in den westlichen Nationen dürften sich die aufstrebenden Volkswirtschaften als das Zugpferd der Weltwirtschaft etablieren. China etwa beeindruckt nach dem jähen Absturz der Wirtschaft bereits mit einer schnellen und kräftigen Erholung.

Blicken wir auf Aktien: Gemessen am Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) sind die Bewertungen im historischen Vergleich inzwischen recht hoch. Dies gilt vor allem für die Industriestaaten. Titel aus den Schwellenländern handeln hingegen auf einem deutlich moderateren Niveau. Der Grund hierfür ist die unterschiedliche Ausrichtung der jeweiligen Märkte. In den entwickelten Volkswirtschaften ist der Anteil an Wachstumswerten höher. Deren Aufstieg in den letzten Jahren ist zu einem großen Teil in den rückläufigen Realrenditen begründet.

Mit den mittlerweile vorhandenen Impfstoffen haben Anleger jedoch damit begonnen, eine umfangreiche Konjunkturerholung ab Sommer 2021 einzupreisen. Dies dürfte mit leicht steigenden Renditen einhergehen, was sowohl in den USA als auch in Europa schon zu beobachten war. Wachstumswerte erscheinen dadurch weniger attraktiv, und gleichzeitig sind klassische Value-Aktien der sogenannten Old Economy wieder gefragt. Deren Anteil ist in den Schwellenländern merklich höher, weshalb sich der Bewertungsabschlag, der sich in den vergangenen Jahren aufgebaut hat, verringern dürfte.

Im Zuge der wirtschaftlichen Erholung steigt überdies die Nachfrage nach Energierohstoffen. So dürfte der Ölpreisanstieg trotz der jüngsten Konsolidierung anhalten. Der Großteil der Ölförderer befindet sich in den Schwellenländern, und höhere Einnahmen aus dem Verkauf erhöhen dort den Spielraum für mögliche Fiskalmaßnahmen. Es gibt also einige Gründe, die für ein Aktienengagement in den Schwellenländern sprechen. Über geeignete Geldanlagen und ihre Chancen und Risiken informiert die Hannoversche Volksbank gerne.

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