25. August 2021 13:00 Uhr

Inflation - dauerhafte Rückkehr?

Marion Gridl - Geschäftsführerin 
Gridl Asset Management GmbH

 
Die Preise in Deutschland sind im Juli mit 3,8 Prozent auf den höchsten Wert seit 1993 gestiegen. Eine Reihe von Sonderfaktoren werden dafür verantwortlich gemacht. Hierzu zählen beispielsweise Probleme bei den Logistikketten, der andauernde Mangel bei Halbleitern und die gestiegenen Energiepreise. Ist die derzeit hohe Inflationsrate vorübergehend oder wird sie zu einem längerfristigen Problem? Und wie sollten sich Investoren aufstellen?

Der Chart macht die Preissteigerungen deutlich. Aber: Von einigen Marktteilnehmern hören wir, der „Mehrwertsteuereffekt“ sei unkritisch. Erinnern Sie sich? Im zweiten Halbjahr 2020 wurde die Mehrwertsteuer gesenkt, um im Zuge der Corona-Krise den Konsum zu unterstützen. Seit Jahresbeginn gelten wieder die alten Sätze und nun kommt der entsprechende Basiseffekt zum Tragen. Und diese Optimisten argumentieren weiter, dass sich im Laufe des nächsten Jahres alle Pandemie-bedingten Faktoren wieder beruhigen werden und die Inflation deutlich sinken sollte.
 
Inflations-Pessimisten führen dagegen an, dass beispielsweise die Rohstoffpreise in den nächsten Jahren deutlich zulegen werden und in vielen Bereichen der Wirtschaft bereits wieder ein Arbeitskräftemangel herrscht, der zu Lohn- und damit letztlich auch zu weiteren Preissteigerungen führen sollte. Wir halten dieses Szenario für wahrscheinlicher.
 
Die EZB hat ihr Inflationsziel für die Eurozone inzwischen von „unter aber nahe an zwei Prozent“ auf zwei Prozent erhöht. Dies mit dem Zusatz, zumindest vorübergehend eine „moderat über dem Zielwert“ liegende Inflation zu tolerieren. Damit ist klar, dass die Leitzinsen auch bei steigenden Preisen auf lange Sicht negativ bleiben werden.
 
Für Euro-Sparer ergibt sich daraus ein Dilemma! Einerseits verlangen immer mehr Banken Negativzinsen für Einlagen und andererseits kommt über die deutlich gestiegene Inflation auch noch eine spürbare Geldentwertung hinzu. Wer sein Geld deshalb nicht mehr auf dem Konto liegen lassen möchte, aber das volle Aktienkursrisiko scheut, findet im ‚allwettertauglichen‘ Gridl Global Macro UI (WKN A2ATAT) eine Anlagealternative.
 
Dieser bewährte Mischfonds, mit seinem Absolute-Return-orientierten Konzept, bietet Investoren bereits seit Dezember 2017 eine konservative Anlagealternative. Verwahrstelle ist die Donner & Reuschel AG und der Fonds ist an der Börse Hamburg gelistet.

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